Verhaltenstherapie mit Kindern & Jugendlichen 2026-1
Stephen V. Faraone, et al.

Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung

  • Produktnummer: VTKiJu1-2026_S1_10160
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Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung

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Schlüsselwörter: Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung, ADHS, Entwick-lungsstörung, Ätiologie, Therapie

Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS; auch als hyperkinetische Störung bekannt) ist eine häufige neurologische Entwicklungsstörung, von der weltweit Kinder und Erwachsene betroffen sind. ADHS hat eine vorwiegend genetische Ätiologie, an der häufige und seltene genetische Varianten beteiligt sind. Es wurden einige umweltbedingte Korrelate der Störung entdeckt, doch der Kausalzusammenhang ist schwer nachzuweisen. Die Heterogenität der Erkrankung zeigt sich in der vielfältigen Symptomatik und dem unterschiedlichen Ausmaß der Beeinträchtigung, den zahlreichen begleitenden psychischen und körperlichen Erkrankungen, den verschiedenen Bereichen neurokognitiver Beeinträchtigungen sowie umfangreichen geringfügigen strukturellen und funktionellen Unterschieden im Gehirn. Die Diagnose von ADHS ist zuverlässig und valide, wenn sie anhand standardisierter Diagnosekriterien gestellt wird. Heilende Behandlungen für ADHS gibt es nicht, evidenzbasierte Therapien können jedoch die Symptome und/oder funktionellen Beeinträchtigungen erheblich reduzieren. Medikamente sind bei den Kernsymptomen wirk-sam und werden in der Regel gut vertragen. Einige nicht-pharmakologische Behandlungsmethoden sind wertvoll, insbesondere zur Verbesserung der Anpassungsfähigkeit. Die klinische und neurobiologische Forschung ist im Gange und könnte zur Entwicklung personalisierter diagnostischer und therapeutischer Ansätze für diese Störung führen.