Schlüsselwörter: Persönlichkeitsstörungen, dimensionale Diagnostik, ICD-11, DSM-5, Persönlichkeitsfunktionen und -merkmale
Bislang erfolgte die Diagnose von Persönlichkeitsstörungen (PS) kategorial in spezifischen PS-Typen, was aus wissenschaftlicher ebenso wie aus praktischer Perspektive kritisiert wurde. Neue Modelle in DSM-5 und in der ICD-11 überwinden diese Kategorien und legen somit ein neues Verständnis von PS nahe. Danach sind diese dimensional zu diagnostizieren und beruhen primär auf Beeinträchtigungen von Persönlichkeitsfunktionen und problematischen Persönlichkeitsmerkmalen. Die Veränderungen in der Diagnostik von PS werden dargestellt und diskutiert.