Schlüsselwörter: Gewaltfreie Kommunikation, Dialog, Empathie, emotionale Regulation, Machtkritik, institutionelle Kommunikation
Der Beitrag beleuchtet die Gewaltfreie Kommunikation als Ansatz zur Förderung zwischenmenschlicher Verständigung. Unter Einbeziehung neurowissenschaftlicher und machtkritischer Perspektiven zeigt er, dass empathisches Verstehen nicht allein von individuellen Kommunikationsfähigkeiten abhängt, sondern eng mit emotionaler Regulation und strukturellen Rahmenbedingungen verknüpft ist. Daraus ergeben sich besondere Herausforderungen für die Anwendung in institutionellen und öffentlichen Kontexten, deren Wirksamkeit maßgeblich von der Gestaltung geeigneter Kommunikations- und Entscheidungsstrukturen abhängt.