Aus unserer Reihe: Allgemeines Programm

Schneble, Hansjörg

Das Eigentor oder die Geschichte von Peter-guck-in-die-Luft

(momentan vergriffen)

2000 , 188 Seiten

ISBN 978-3-87159-027-4

12.00 Euro

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Das Buch soll Kindern und Jugendlichen, aber auch interessierten Erwachsenen die Möglichkeit geben, auf unterhaltsame Weise das Krankheitsbild der Epilepsie kennenzulernen - sei es, weil sie selbst von dieser Krankheit betroffen sind, weil sie Menschen kennen, die anfallskrank sind, oder aber, weil sie sich einfach Wissen über diese häufige Krankheit aneignen wollen
Die Freunde Peter, Sabine und Sebastian haben eines gemeinsam: die Krankheit Epilepsie. Diese Erzählung berichtet, wie die drei Freunde trotz ihrer Erkrankung ein "ganz normales Leben" führen. Familie, Schule, Freizeiterlebnisse und hin und wieder auch größere und kleinere Sorgen bestimmen - wie bei anderen Kindern auch - ihr tägliches Leben. Einfühlsam und mit viel Humor wird eine "stinknormale" Krankheit enttabuisiert und den Betroffenen der Weg aus der Isolation gezeigt, es entsteht eine Selbstverständlichkeit im Umgang mit den Problemen, die die Epilepsie mit sich bringt.

"Und da geschah etwas ganz Seltsames: Gerade als der Ball vor seine Fe gerollt war, legte Peter pltzlich den Kopf in den Nacken, blickte starr zum Himmel hinauf, als wrden sich dort gerade ein Schneemann und ein Schornsteinfeger begegnen, machte dann noch einige Schritte in Richtung auf Berts Tor zu und gab dabei dem Ball einen solch unkontrollierten Sto, da dieser an dem verdutzten Bert vorbei ins eigene Tor flog! Schreckensrufe von der Bachseite, Jubelschreie von den 8b-Anhngern. Der Schiedsrichter pfiff und zeigte zur Mittellinie. Peter stand ungefhr am Elfmeter-Punkt des eigenen Strafraums und starrte noch immer in den Himmel. Bert rannte auf ihn zu, stie ihn an und schrie: "Du Rindvieh! Schau, was du gemacht hast - ein prachtvolles Eigentor! Spinnst du eigentlich?" Dann ging er wtend ins Tor zurck und drosch den Ball - immer noch auer sich vor rger - zum Anspiel in die Platzmitte zurck.
In diesem Augenblick senkte Peter fast ruckartig seinen Kopf und blickte verwirrt um sich. Der Frisr fand endlich seine Sprache wieder. "Das ist ja zum Haareschnippeln..." "...und Glatzekriegen", ergnzte Herr Schubert automatisch und schaute gebannt auf Peter, der jetzt langsam an Bert vorbei vom Platz ging. Hinter dem Tor lie er sich im Gras nieder und starrte vor sich hin. Der Lehrer ging auf den Jungen zu, beugte sich zu ihm hinab und fate ihn am Arm. "Ist dir nicht gut, Peter?"

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